00:00:00: Eine wichtige Frage, die für die Menschen natürlich aufkommt ist, wo sie ihre letzte Lebensphase verbrennen wollen.
00:00:07: Der frühzeitige Mann auch realistisch über die Prognosen redet, dass er ein Sterben zu Hause auch möglich ist.
00:00:15: Rufen Sie ruhig mal in einer schwierigen Situation, wo Sie sich nicht auskennen Ihrem regionalen Hospizdienst an!
00:00:23: Das sind dann die professionellen Koordinatorinnen, die Sie da meistens am Apparat haben und die beraten Sie sehr gern.
00:00:29: Welche Rolle spielen Tatles für Spieze in der Versorgung?
00:00:32: Es ist ein komplementäres Angebot, was sich hoffentlich in Deutschland auch weiterentwickeln wird.
00:00:36: Weil es natürlich den Menschen sehr viel Entlastung bringt und ich glaube dem System insgesamt auch.
00:00:42: Menschen die von schwerer Krankheit betroffen sind, deren Erkrankungen fortschreitet kommen früher oder später mit dem Wort Palliativ in Berührung.
00:00:52: Heute möchten wir sprechen über das Thema der palliativen Versorgungsangebote.
00:00:59: Hier freue ich mich, Herrn Professor Reimann-Volz begrüßen zu dürfen.
00:01:03: Herr Volz ist Direktor des Palliativzentrums an der Unitline Köln.
00:01:07: Schön, dass Sie da sind.
00:01:08: Ja,
00:01:09: danke schön, Herr Sturwerf.
00:01:10: Danke für die Einladung.
00:01:11: Gehen wir doch einfach mal mitten rein!
00:01:13: Was verbinden Sie mit dem Betriff der Palliativversorgung?
00:01:17: Ja, der Begriff Palliativ übrigens auch wieder Begriff Kurativ ist ein leuchtender Begriff.
00:01:22: Ein schillernder Begriff wo viele Menschen unterschiedliches Drutter verstehen.
00:01:26: Vielleicht ist es eher für alle relevant dass man das nach den Therapiezielen definiert und da gibt es nicht so viele Therapieziele in der Medizin.
00:01:37: Es gibt das Therapieziel Heilung, Kurativ.
00:01:40: Es gibt als Therapieziel Lebensverlängerung, palliative Therapie Und es gibt als nur noch der Lebensqualität.
00:01:49: Das wäre dann palliativmedizinische Versorgung, Palliativversorgung und das geht natürlich immer durcheinander.
00:01:56: also die palliativen Medizin hat sich zum Ziel gesetzt, Lebensqualität ganz in den Vordergrund zu richten in einer Situation wo vielleicht eben die Grunderkrankung nicht mehr beherrscht ist aber eben Die Symptome, die Beschwerden, die sich durch die Erkrankung ergeben.
00:02:13: Alle weiteren Fragen im psychosozialen Bereich auch für die Angehörigen, sich diesen Fragen zuzuwenden?
00:02:19: Sie hatten gerade zwischen drei Therapiezielen unterschieden.
00:02:24: Darf ich das wie ein Entweder-Oder verstehen oder ist es eher fließend übertrieben?
00:02:29: Ja also natürlich ist es das was realistisch erwartbar ist.
00:02:34: Also Heilung kann einen Heilungsversuch ja auch mal nicht klappen.
00:02:37: Ist ja klar!
00:02:38: Ein Therapie Lebensverlängerungsziel ist ein Ziel.
00:02:45: Man muss da natürlich mit den Patienten reden, um wie viel Lebensverlägerung und unter welchen Bedingungen denn?
00:02:50: Und welche Maßnahmen leiten sich daraus ab?
00:02:53: Dann würde man natürlich auch immer bei diesen ersten beiden Therapien die Lebensqualität ja schon dadurch verbessern.
00:03:01: Davon gehe ich mal aus!
00:03:03: Aber wir haben auch gesehen, auch durch Studien wenn man uns nur der Lebensqualität zu wenden verlängern wir manchmal sogar das Leben.
00:03:09: Also es hat natürlich auch miteinander zu tun.
00:03:12: Wenn's einem besser geht lebt man besser ohne dass man jetzt eine spezifische Maßnahme gegen zum Beispiel den Tumor durchgeführt hat.
00:03:19: also insofern verschwimmen da auch die die Therapieziele und man muss sich wie im Leben auch, man kann ja nur nach vorne denken und entscheiden.
00:03:28: Und dann auch im Prozess immer wieder reevaluieren.
00:03:31: Wo stehen wir denn jetzt?
00:03:32: Was ist jetzt das realistische Therapieziel?
00:03:34: Was möchte ich als Patient auch machen?
00:03:37: Das muss man halt ständig bereden.
00:03:39: Eine wichtige Frage, die für die Menschen natürlich aufkommt, ist wo sie ihre letzte Lebensphase verbringen wollen.
00:03:46: Es gibt eine Umfrage vom Deutschen Hospiz-Paliativverband, die ist aus dem Jahr zwanzig zweiundzwanzig und dort sagt ungefähr die Hälfte der befragten Menschen ist repräsentativ dass sie nicht zu Hause sterben möchten.
00:04:00: nur drei Prozent sagen das im Trankenhaus sterben wollen.
00:04:04: Die Realität sieht anders aus.
00:04:06: Das ist so.
00:04:08: Wir haben in einer größeren Studie selbst in Köln das letzte Lebensjahr uns angeschaut und da haben dann Hinterbliebene von Verstorbenen berichtet, wie war denn das letzte Lebensjahr?
00:04:20: Und auch die Frage, wo würden sie denn gerne oder wo wären Sie dann gern gewesen?
00:04:26: in dieser Sterbephase haben eben auch.
00:04:28: Der Studium mehr als sechzig Prozent mit zu Hause beantwortet und in der Realität sind es in Deutschland weit eben knapp die Hälfte der Menschen, die im Krankenhaus sterben.
00:04:40: Wir haben aber auch festgestellt, dass die Menschen, die dann im Endeffekt zu Hause verstorben sind.
00:04:47: Die Menschen waren mit denen relativ frühzeitig realistisch über ... die Erkrankung geredet wurde.
00:04:55: Auch über die Prognose und Schwere der Erkankungen gerede wurde.
00:04:59: Und über die mögliche letzte Lebensphase gereded wurde, sodass rechtzeitig eben auch die Weichen gestellt werden konnten.
00:05:08: Also das korreliert.
00:05:10: Je frühzeitiger man auch realistisch über die Prognosen redet, desto eher ist ein Sterben zu Hause auch möglich?
00:05:18: Wenn ich vor der Frage stende... Ich möchte zuhause sein obwohl ich dran bin.
00:05:27: welche Leitfragen müsste ich mir denn stellen um einschätzen zu können ob das überhaupt funktioniert?
00:05:36: besten ist natürlich eine Einschätzung von Außen zu bekommen, von Professionellen die sich da auskennen.
00:05:42: Weil oft ist es ja dann so als Patient möchte man gerne zu Hause sein aber dann ist das natürlich nicht klar ob die Angehörigen auch sozusagen das mittragen können oder ob es Hilfen gibt die man nach hause bringen kann sodass die An gehörigen das mittragen können.
00:05:59: Es gibt natürlich Situationen Und dann kommt die palliativen Medizin, die Palliativstation im Krankenhaus dazu.
00:06:06: Wenn es eben zu Beschwerden Symptomen hat und Übelkeit erbrechen, Verwirrtheit-Schmerzen natürlich kommt, die alle immer eine ganzheitliche Symptomatik sind, Total Pain, wo es zu Hause die medizinische Versorgung nicht so optimal sein kann oder auch intensiv sein kann und wo es dann eine Krankenhausbedürftigkeit gibt Teil von Krankenhäusern.
00:06:33: Ziel ist, die komplexe Symptomlast immer bezogen auf den Mantel zu lindern und dann wenn das geschehen ist meist auch gut gelingt dann wieder nach Hause zurück verlegt zu werden.
00:06:50: Wenn es dann trotz aller Möglichkeiten zu Hause nicht geht aufgrund der Versorgungsproblematik, Pflegeangehörigenunterstützung.
00:06:58: Dann gibt es die Möglichkeit das machen wir ganz oft von unserer Palliativstation aus dann parallel in ein stationäres Hospiz anzumelden.
00:07:07: Das sind dann eben eher formal gesehen Pflegeeinrichtungen wo die ärztliche Versorgung und nicht mehr so intensiv sein kann.
00:07:15: unsere spezialisierten palliativ Ärztinnen gehen auch in die stationären Hospizereien, aber eben nicht täglich.
00:07:23: Nicht stündlich ist jemand verfügbar, sondern vielleicht eben täglich maximal oder eben die Versorgung durch den Hausarzt dort passiert.
00:07:30: Aber es geht hauptsächlich dann um die Versorgen der Pflege und der hospizlichen Begleitung psychosozial-spirituell in den stationären hospizen.
00:07:39: Es gibt natürlich auch die Möglichkeit nach Hause wiederverlegt zu werden mit Unterstützung der Angehörigen und des Patienten.
00:07:48: Und da gibt es eben die spezialisierte ambulante Palliativversorgung,
00:07:52: d.h.,
00:07:53: also das Bestehen, die bestehen.
00:07:55: Das sind Teams multiprofessionell auch hier aus Arztpflege, Koordination, Psychologie, die nach Hause kommen und dort versuchen diese Situation so zu stabilisieren dass eben kein... Erneuter oder kein Krankenhausaufenthalt notwendig ist.
00:08:10: Und ergänzend zu dieser SAPV gibt es die Hospizambulannospizgruppen, die sind ergänzen komplementär.
00:08:18: Da sind hauptsächlich Ehrenamtliche tätig, die professionell koordiniert und ausgebildet und supervidiert werden.
00:08:25: Tolles System in Deutschland auch im internationalen Vergleich um diese ehrenamtlichen im Hospizdienst unterstützen psychosoziale Familie auch noch.
00:08:35: Also, das ist ein schönes System.
00:08:37: Sodass es viele Systeme gibt die auch einen Sterben zu Hause tatsächlich ermöglichen im Endeffekt oder auch die Monate davor gut Zuhause zu verbringen nicht nur immer in den letzten Tagen sich anzugucken mit dem sterben sondern die monate vorher auch So dass wir da in deutschland ganz gut aufgestellt sind nur man muss rechtzeitig da auch einen kontakt hinkriegen
00:08:58: dürfen wir in Deutschland und auslehnen dass diese Strukturen so wie sie sie beschrieben haben das heißt verschiedenen Hospizdienste, SAPV-Paliativstationen flächendeckend verfügbar sind.
00:09:12: Das heißt auch wenn ich auf der Schwäbischen Alp wohne finde ich da immer Support?
00:09:21: Das ist noch nicht die Flächendecken überall alles verfügbare aber es ist schon sehr viel verfügbaren.
00:09:26: also was auf jeden Fall Flächen verfügbaar sind sind ambulante Hospiz Dienste weil diese Struktur am ältesten ist in unserem System etabliert Und deswegen auch auf der Schwäbischen Alp.
00:09:35: Ich kenne mich jetzt da nicht genau aus, aber da gibt es ja auch Wegweiser und andere Möglichkeiten sich dazu informieren.
00:09:43: Rufen Sie ruhig mal in einer schwierigen Situation wo sie sich nicht auskennen ihren regionalen Hospizdienst an.
00:09:50: Das sind dann die professionellen Koordinatorinnen, die Sie damals am Apparat haben und die beraten Sie sehr gern!
00:09:57: Die kennen nämlich auch ihre Palliativ- und Hospizstrukturen seit Jahren vor Ort.
00:10:03: Sie können erst mal sagen, ist denn überhaupt eine solche Struktur für sie überhaupt relevant?
00:10:08: Lebensrealität vieler älteren Menschen... ...ist ja dass die letzten Lebensjahre in einem Fledeleinrichtung verbringen.
00:10:20: Wie funktioniert es denn dort wenn der Gesundheitszustand sich verschlechtert?
00:10:24: Fledelheime werden ja auch zu Hause für den Menschen Und wahrscheinlich möchten die auch gerne einfach dort bleiben können.
00:10:32: Gibt es dort auch entsprechende Strukturen, die unterstützen?
00:10:35: Ja absolut!
00:10:35: Auch die Palliativen aus Pizstrukturen dürfen in Pflegenheimen tätig werden.
00:10:42: Also die SAPV-Kolleginnen gehen können Menschen auch in Pflegeeinrichtungen besuchen weil das eben zu Hause ist wenn SAPV Anspruch besteht.
00:10:54: Und auch die Hospizdienste können in Pflegeeinrichtungen tätig werden.
00:10:58: Sie müssen natürlich vom Pflegeheim reingelassen werden, das heißt da gibt es auch Unterschiede wie hospizliche Haltung Grundhaltung eines Trägers da schon ist oder noch nicht ist.
00:11:09: aber Es gibt schon sehr viele gute Beispiele dafür Wie eben auch pflege Einrichtungen sich auf diese letzte Lebensphase vorbereiten und dass Ist nicht nur Die Unterstützung dann im Pflege ein Richtung sondern ist es auch die Frage wie gehe ich mit entsprechenden gesundheitlichen Verschlechterungen um und habe ich da vorher drüber gesprochen.
00:11:29: Gesundheitliche Vorsorgeplanung ist ja auch etwas, was in der Regelversorgung angekommen ist dass man da offen mit den Menschen die dort einziehen redet und dann muss man es aber auch umsetzen.
00:11:42: Natürlich auch die entsprechenden Hausärzte, die vor Ort natürlich auch die wesentliche Grundlage bilden müssen.
00:11:48: Auch damit eingebunden sein in solche Therapieentscheidungen und dann muss es das die Pflegeeinrichtung auch tragen wenn in bestimmten Situationen gute Verschlechterung eben nicht der Notarzt gerufen wird, der den Patienten ja zunächst mal nicht kennt oder den Bewohner zunächst einmal nicht kennt und im Zweifel für das Leben arbeiten muss Und dann wird der Bewohner in ein Krankenhaus gebracht, wo man ihn auch nicht kennt.
00:12:14: In der Notaufnahme, wo ein Zweifel für das Leben zurechtgearbeitet werden muss und dann möglicherweise landet man auf einer Intensivstation, dass man eigentlich gar nicht vorher wollte weil man gesagt hat ich möchte eigentlich jetzt gar nicht mehr viel gemacht bekommen außer vielleicht eben Leidenslinderung ja den Manteln umgelegt zu
00:12:35: bekommen.
00:12:36: Das hast du so In der Gesundheit.
00:12:37: im Versorgungsplan würde der Heimbewohner mit Fachkräften darüber sprechen, was er sich für bestimmte Situationen vorstellt wie dort gehandelt werden soll.
00:12:50: Das eben nicht der Notarzt gerufen wird.
00:12:54: Ich springe jetzt noch mal ein bisschen zurück.
00:12:57: Wir hatten ja das Thema Hospiz auch im Sinne von stationären Hospiz betrachtet und das ist ja auch schon beschrieben.
00:13:06: In jüngerer Zeit kommen auch wieder Tatel-Sospieze in Diskussion.
00:13:11: Welche Rolle spielen Tatelsospiezen in der Versorgung?
00:13:14: Ja, ich hoffe eine immer größere Rolle und da muss man unterscheiden zwischen den Tageshospizen und den Tageskliniken oder Tagesbehandlungen der Palliativmedizin.
00:13:24: beides gibt es im System.
00:13:27: wir haben also auch in Köln ein Tagesbe Handlung etabliert auf der Pelliativstation für Situationen, und das sind meist Situationen wo Menschen eben früher im Krankheitsverlauf.
00:13:39: Das ist unsere Erfahrung kommen um mal eben ein paar wesentliche palliativmedizinische Weichen zu stellen von Therapieentscheidungen, Symptomenkontrolle, multiprofessionelle Behandlung pflegerisch psychosozialspirituell alles in einem Mal in einer relativ kurzen Tagesbehandlung als Paket sozusagen auch angeboten zu bekommen, um dann auch zu Hause mit Hilfe des Hausarztes gut weiterleben zu können.
00:14:11: Dass die Therapieentscheidungen dort auch vernünftig laufen und die Symptome gut gelindert sind – das ist sehr hilfreich!
00:14:20: Das ist eine langjährige Tagesklinik, die wir evaluieren konnten in der Schaffenburg zum Beispiel für die Kollegen, dass wirklich auch die niedergelassenen Kollegen Und auch die Patienten, das als sehr hilfreich empfinden.
00:14:32: Weil natürlich wenn sie zu Hause sind und alles was so ein Tages-Paliativmedizin bieten kann würden Sie ja in verschiedensten Einzel-, mühsamen Einzelterminen im ambulanten Bereich brauchen.
00:14:46: Es sind viele Fachten.
00:14:47: Das ist viel dadurch viel verschwendete Zeit und muss viel koordiniert werden.
00:14:55: Und das ist ja viel leichter, wenn das mal als ein Paket sozusagen angeboten wird.
00:14:59: Das kann man ja auch alle je nach Bedarf immer wiederholen.
00:15:04: Die Tageshospize sind psychosoziale Entlastungssituationen hat also nichts mit medizinischer palliativ Versorgung zu tun nicht so sehr sondern eben mit psychosocialer Entlastungen wo es auch hauptsächlich um Ja, eben auch Gemeinschaft geht.
00:15:23: Das sind eher auch Gemeindschaftsaktionen die dort dann in einem solchen Tagesaufenthalt stattfinden natürlich auch pflegerische Versorgung wenn nötig und diese Dinge aber eher im Hintergrund.
00:15:36: also es ist ein komplementäres Angebot was ich hoffentlich in Deutschland weiterentwickeln wird weil das natürlich den Menschen sehr viel Entlastung bringt und ich glaube dem System insgesamt auch.
00:15:47: Den Ende des Interviews mache ich noch mal den Brückenschlag zurück.
00:15:52: Ich hatte ja einen Leitende gesagt, dass Sie direkt dort des Palliativzentrums an der Uniklinik Köln sind?
00:15:59: Was sind denn die wesentlichen Funktionen einer Palliativstation?
00:16:05: Was passiert denn dort?
00:16:07: Also jede Palliotivstation nicht nur in der Uniclinik hat die Aufgabe eben Menschen, die im Vordergrund stehen eine medizinische beschwer den Situation zu haben, die Lebensqualität so einschränkt.
00:16:21: So dass man die versuchen muss zu lindern und versuchen kann.
00:16:25: Das sind medizinische Beschwerden in sowas wie Schmerzen, Atemnot, Übelkeit erbrechen, Verwirrtheit.
00:16:34: Die Klassiker an Symptomen, die wir dann uns jeweils angucken als Schwerpunkt angucken.
00:16:41: In anderen Stationen ist eher der Schwerpunkt die Krankheit.
00:16:45: Hier gucken wir uns das Symptom an, natürlich immer in Bezug auf die Krankheiten, die zu Grunde liegt.
00:16:49: Neurologisch-onkologisch was auch immer kardiologische Grunderkrankungen und dann versuchen wir natürlich die Ursachen von diesen Beschwerden, von Schmerzen, von Atemnot
00:16:57: usw.,
00:16:59: erst mal zu verstehen wo kommt das her?
00:17:00: Warum hat es sich jetzt verschlechtert und was können wir eventuell dagegen tun?
00:17:04: also bei Atem not und zum Beispiel Funktionen wenn da Flüssigkeit sich angesammelt hat Und so weiter, bei Schmerzen auch mal eine einmalige Bestrahlung.
00:17:14: Wenn der Tumor auf Nerven drückt und so weiter.
00:17:16: also das geht auch in technische Hilfen oder eine Stentanlage wenn ein Tumour eine Passage blockiert.
00:17:25: Das sind alles Möglichkeiten die wir natürlich auch in den Krankenhäusern dann haben zu helfen aber immer im Hinblick auf die Beschwerdenlinderung.
00:17:34: Aber es ist natürlich genauso dass man dann Therapieentscheidungen festlegt dass man eben auch über die Krankheit spricht, auch mal etwas mehr Ruhe hat.
00:17:43: Das nochmal Revue passieren zu lassen was denn vorher alles gelaufen ist dann noch einmal vielleicht die Frage zu stellen wenn jemand von der Ursprungsdisziplin was auch immer noch mal einen Therapievorschlag hat, das ganz offen zu besprechen.
00:17:59: Wir wollen ja das Beste beider Welten auch da nochmal für die Patienten haben dann ein Konzil zu haben.
00:18:06: Sie sehen es sind schon einige möglichen.
00:18:07: und dann reden wir noch nicht über die pflegelische Situation, noch nicht durch die psychologischen Situation, doch nicht über den sozialen Probleme, noch nie über den spirituellen.
00:18:15: Dann kommt die Physiotherapien dazu und dann haben wir noch die ehrenamtlichen auf unserem Hospizdienst, die auf unserer auch der Palliativstation natürlich auch tätig sind und auch im gesamten Uniklinikum.
00:18:27: Das ist schon recht viel ... Die kommen nicht alle gleichzeitig keine Angst, ja?
00:18:31: Die kommen aber bei Bedarf!
00:18:33: Also breites Aufgabenfeld dass den Menschen zugute kommt.
00:18:38: ich habe verstanden sie arbeiten in einem multiprofessionellen Team unterschiedlichste Disziplin die unterschiedliche Aspekte des menschen ansprechen eben nicht nur um medizinische Themen, sondern auch beispielsweise seelische Möte und existenzielle Fragen die vielleicht
00:19:00: besprochen.
00:19:01: Ich glaube es würde der Medizin gut anstehen diesen Aspekt auch wieder mindestens genauso zu unterstützen wie eben die ganzen molekularen Aspekte, die natürlich auch wichtig sind.
00:19:13: Als Sie über die Tätigkeiten auf der Palliativstation sprachen, sprachen sie ja auch von Symptomen behandeln und die richtigen Maßnahmen dort zu überlegen, festzulegen.
00:19:26: Heißt das auch, die Translatsituation gegebenenfalls zu stabilisieren?
00:19:29: Und auch eine Rückkehr nach Zuhause zu ermöglichen?
00:19:33: Ja, alles was gut tut.
00:19:36: Die Krankheitssituation zu stabilisieren, wenn wir sehen ... Da war ja eventuell eine krankheitsbezogene Therapieoption noch nicht ausgeschöpft und wir lassen uns bei den Kollegen aus der jeweiligen Fachdisziplin beraten und dem Patienten und er möchte das auch natürlich.
00:19:50: Das ist die Hauptsache.
00:19:51: Selbstverständlich geht der Patient dann in ein unserer Spezial- Kliniken wieder, die mit dieser Erkrankung relevant ist.
00:20:00: Und wir bleiben aber dann eher im Hintergrund, aber wahrscheinlich auch noch dabei und dann kann der Patient ja später gerne zu uns kommen.
00:20:07: Wir versuchen immer das Beste für die Familie, für den Patienten, die angeregen herauszufinden.
00:20:13: Ich glaube es war jetzt ein recht breiter und ausführlicher Überblick über das palliative Versorgungssystem, die verschiedenen Angebote, die es dort gibt.
00:20:25: Ich möchte mich herzlich bedanken, Herr Volz für Ihre Ausführung.
00:20:29: Für das Neue, das Sie gebracht haben und freue mich auf ein nächstes Gespräch!
00:20:35: Und verabschiede mich herzlich!
00:20:37: Ja, danke schön!
00:20:38: Danke fürs Zuschauen.